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Niedersachsen stärkt Qualitätssicherung im Rettungsdienst durch neue Fachstelle

Generatives KI Bild / Google

Das Land Niedersachsen geht einen entscheidenden Schritt zur Vereinheitlichung und Verbesserung der präklinischen Notfallversorgung. Im Rahmen der zweiten Fachtagung Rettungsdienst im Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Celle wurde die Einrichtung einer zentralen Stelle zur Qualitätssicherung offiziell bekannt gegeben.

Diese neue Fachinstanz soll künftig die Strukturen des Rettungsdienstes landesweit analysieren und optimieren. Ziel ist es, eine vergleichbare Versorgungsqualität in allen Regionen Niedersachsens sicherzustellen, unabhängig davon, ob es sich um urbane Zentren oder ländliche Gebiete handelt.

Datengestützte Analyse der Notfallversorgung

Ein wesentlicher Schwerpunkt der neuen Stelle liegt in der kontinuierlichen Auswertung von Einsatzdaten. Hierbei wird sicherlich auf bestehende Instrumente wie die Kontinuierliche Basis- und Qualitätsdatenanalyse (KBQA) zurückgegriffen. Durch die systematische Erfassung von Strukturinformationen und Daten aus den Einsatzleitsystemen sollen Schwachstellen identifiziert und Best-Practice-Modelle gefördert werden.

Die Fachstelle wird dabei als Bindeglied zwischen dem Innenministerium, den kommunalen Trägern des Rettungsdienstes und den Leistungserbringern wie Hilfsorganisationen und privaten Diensten aggieren. Sie unterstützt damit die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) bei ihrer gesetzlichen Aufgabe, die medizinische Prozessorganisation und Patientensicherheit zu gewährleisten.

Die Einrichtung der Stelle erfolgt vor dem Hintergrund steigender Einsatzzahlen und wachsender Anforderungen an das Rettungsfachpersonal.

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